Pacman4, welcher endlich einen Schritt in Richtung mehr Sicherheit geht, und die Signaturprüfung von Paketen ermöglicht, ist nun schon seit mehreren Tagen in den Core-Repositories von Arch angekommen was bedeutet, daß vor jedem Systemupdate Pacman aktualisiert wird. Nachdem ich nun einige Zeit gewartet habe, um
Feedbacks anderer User im Arch-Forum abzuwarten, kam gestern der Tag, an welchem Pacman4 installiert wurde.
Jedes Systemupdate mittels "pacman -Syu" fragt nun nach einem Update auf Pacman4.
• pacman -R yaourt package-query
vom Rechner schmeißen und nach erfolgreicher Pacman-Installation wieder installieren.
Danach noch einmal das Update anstoßen und Pacman wird aktualisiert:
• pacman -Sy yaourt package-query
und fertig ist das Update.
Momentan ist das Überprüfen von Paketsignaturen noch abgeschaltet. Dies erledigt die Variable "SigLevel=Never" in der /etc/pacman.conf. Setzt man diese auf "Optional TrustedOnly" werden die Pakete auf Signaturen überprüft. Problematisch hierbei ist, daß man jedem unbekannten Schlüssel einzeln sein Vertrauen aussprechen muß. Um dies zu vermeiden, gibt es fünf Masterkeys, mit welchen die Schlüssel der Entwickler unterschrieben werden. Man muß sich also die fünf Masterkeys auf dem Rechner ablegen.
Dies geschieht mit folgendem Befehl:
• pacman-key -r <keyid> <keyid> <keyid> <keyid> <keyid>
Die IDs dieser Master-Signing-Keys gibt es auf dieser Seite. Alle weiteren Aspekte des Key-Handling werden im Arch-Wiki ausführlich besprochen.
Bis jetzt alles noch ein bisschen hakelig und sicherlich mutet das Prozedere ein bisschen nerdig an aber der Ansatz ist gut und ich freue mich, daß demnächst Paketsignaturen in der Arch-Welt zum Standard werden.
Feedbacks anderer User im Arch-Forum abzuwarten, kam gestern der Tag, an welchem Pacman4 installiert wurde.
Jedes Systemupdate mittels "pacman -Syu" fragt nun nach einem Update auf Pacman4.
:: Die folgenden Pakete sollten zuerst aktualisiert werden :Wer Yaourt installiert hat, und das werden viele Arch-Nutzer sein, erhält folgende Fehlermeldung:
pacman
:: Möchten Sie den laufenden Prozess abbrechen
:: und diese Pakete nun aktualisieren? [J/n] J
Löse Abhängigkeiten auf...Um dieses Problem zu umgehen, ändert man in der /etc/pacman.conf die Zeile
Suche nach Zwischenkonflikten...
Fehler: Konnte den Vorgang nicht vorbereiten (Kann Abhängigkeiten nicht erfüllen)
:: package-query: benötigt pacman<3.6>
SyncFirst = pacmanin
SyncFirst = pacman package-queryAlternativ kann man beide Pakete auch mit
• pacman -R yaourt package-query
vom Rechner schmeißen und nach erfolgreicher Pacman-Installation wieder installieren.
Danach noch einmal das Update anstoßen und Pacman wird aktualisiert:
libarchive-3.0.3-2-i686 1215,4K 119,3K/s 00:00:10 [###################################] 100%Nach dem Update kommt die Meldung
pacman-4.0.1-4-i686 1005,0K 119,3K/s 00:00:08 [###################################] 100%
(2/2) Überprüfe Paket-Integrität [###################################] 100%
(2/2) Prüfe auf Dateikonflikte [###################################] 100%
(1/2) Aktualisiere libarchive [###################################] 100%
(2/2) Aktualisiere pacman [###################################] 100%
>>> Run `pacman-key --init` to set up your pacman keyring.Dieser sollte man unbedingt nachkommen, um einen eigenen Schlüssel zu generieren. Nachdem das vollbracht ist, wieder Yaourt installieren
• pacman -Sy yaourt package-query
und fertig ist das Update.
Momentan ist das Überprüfen von Paketsignaturen noch abgeschaltet. Dies erledigt die Variable "SigLevel=Never" in der /etc/pacman.conf. Setzt man diese auf "Optional TrustedOnly" werden die Pakete auf Signaturen überprüft. Problematisch hierbei ist, daß man jedem unbekannten Schlüssel einzeln sein Vertrauen aussprechen muß. Um dies zu vermeiden, gibt es fünf Masterkeys, mit welchen die Schlüssel der Entwickler unterschrieben werden. Man muß sich also die fünf Masterkeys auf dem Rechner ablegen.
Dies geschieht mit folgendem Befehl:
• pacman-key -r <keyid> <keyid> <keyid> <keyid> <keyid>
Die IDs dieser Master-Signing-Keys gibt es auf dieser Seite. Alle weiteren Aspekte des Key-Handling werden im Arch-Wiki ausführlich besprochen.
Bis jetzt alles noch ein bisschen hakelig und sicherlich mutet das Prozedere ein bisschen nerdig an aber der Ansatz ist gut und ich freue mich, daß demnächst Paketsignaturen in der Arch-Welt zum Standard werden.
... sagte Nick Cave am Ende des Grinderman Auftrittes beim Meredith Music Festival in Victoria und fügte an "See you all in another ten years when we'll be even older and uglier". Jim Sclavunos, seines Zeichens Drummer bei Grinderman schaut in die Zukunft und vermeldet, daß man sich nun wieder um die Bad Seeds kümmern möchte. Ich jammere jetzt auf hohem Niveau aber wenn ich den musikalischen Output beider Projekte vergleiche, wäre mir ein neues, bärtiges Grinderman-Album weitaus lieber als glattrasierter Bad Seeds-Sound, der auf den letzten Alben wenig überraschte und mitriß. Nun gut, werde ich meine beiden CDs mit den Grinderman-Alben behüten und sehen, ob in zehn Jahren sich eine dritte dazugesellt.
Danke Jungs! Ihr habt euch getraut, mal wieder richtig abzurocken und gezeigt, daß Musiker älter werden können ohne peinlich zu werden. Machts gut Grinderman!
Danke Jungs! Ihr habt euch getraut, mal wieder richtig abzurocken und gezeigt, daß Musiker älter werden können ohne peinlich zu werden. Machts gut Grinderman!
An alle, die zum großen Fest der Heuchelei ihre Häuser und Vorgärten mit einer Unmenge blinkender Lichter und alberner Lämpchen vollhängen um im Schwanzvergleich mit dem Nachbarn den Längsten zu haben: Ihr räumt jetzt mal alle schön euren Scheiß wieder weg und geht duschen. Wer heutzutage im Wettkampf um die größte Stromrechnung mithalten will, illuminiert seine Drei-Zimmer-Wutze bitteschön im Takte der Musik.
Wozu benötigt man in einem Auto eine Fußraumbeleuchtung? Wenn sich nach dem Schließen der Tür keine Schmerz- oder Taubheitsgefühle in den unteren Extremitäten eingestellt haben sollte doch klar sein, daß die Mauken ihren bestimmungsgemäßen Platz eingenommen haben. Und ich rede jetzt nicht von diesen postpubertären Doofköppen, die irgendwelche überteuerten LED-Leisten an ihren Punto tackern. Die Dinger sind serienmäßig in einem Langweilerauto verlötet! Was soll der Scheiß?
Dresden ist die sächsische Landeshauptstadt und gleichzeitig der Name einer hiermit empfohlenen Band aus Manchester. Eingängiger Indie-Pop, wie "Scars" beweist. Das vollständige Debutalbum gibt es bei Bandcamp als Download. Anhören, Freude haben, weitersagen und vielleicht beim Download nicht nur 0,00 eintragen ...
Da Amazon nicht in der Lage zu sein scheint, den eigenen Downloader für den MP3-Store für aktuelle Linux-Distributionen anzubieten, muß man auf andere Software für Linux ausweichen. Da wäre einmal Pymazon und clamz für die Kommmandozeile, welches ich kürzlich erst gefunden habe, und mir sehr zusagt. Klein, leicht, flink.
Clamz liegt in den Arch Repositories und läßt sich mittels
• pacman -S clamz
problemlos installieren. Nun reicht es vollkommen aus, wenn man sich lediglich die Amazon-Container herunterlädt und clamz zum Download übergibt
• clamz musik.amz
clamz lädt dann die Titel in das aktuelle Verzeichnis. Das Zielverzeichnis läßt sich mit der Option -d ändern:
• clamz -d ~/Musik/Downloads
Wer immer die gleichen Downloadoptionen nutzt, welche mittels »man clamz« nachgelesen werden können, kann auch die Einstellungen in ~/.clamz/config dauerhaft hinterlegen.
Clamz liegt in den Arch Repositories und läßt sich mittels
• pacman -S clamz
problemlos installieren. Nun reicht es vollkommen aus, wenn man sich lediglich die Amazon-Container herunterlädt und clamz zum Download übergibt
• clamz musik.amz
clamz lädt dann die Titel in das aktuelle Verzeichnis. Das Zielverzeichnis läßt sich mit der Option -d ändern:
• clamz -d ~/Musik/Downloads
Wer immer die gleichen Downloadoptionen nutzt, welche mittels »man clamz« nachgelesen werden können, kann auch die Einstellungen in ~/.clamz/config dauerhaft hinterlegen.
Vom Steinkind Album "Galle, Gift und Größenwahn". Wirklich empfehlenswert, was die Leipziger da veranstalten auch wenn ich auf dem aktuellen Album "Etappe 011" die frühere musikalische Aggresivität vermisse.
... oder besser gesagt: rennt. Ich habe lange gezögert, ob ich mich dieser Distribution mal nähern sollte. Jetzt, wo das System läuft muß ich sagen: hätte ich schon früher machen sollen. Für jeden, der schon ein wenig mit der Konsole in Berührung kam und ein bisschen Verständnis für Linux aufbringt, stellt die Installation kein unüberwindbares Hindernis dar. Und im Zweifel gibt es noch ein großartiges Wiki, welches einem helfend zur Seite steht. Also, nicht abschrecken lassen, sondern installieren. Der Aufwand wird belohnt mit einem wirklich schlanken, flink bootendem System, bei dessen Installation man von Anfang an "dabei" ist und man daher genau weiß, was man wo eingestellt hat.
Niemandem wünscht man, mit 56 die Ohren anlegen zu müssen aber jetzt ist auch der Zeitpunkt gekommen an dem wirklich klar wird, daß Apple-User religiös sind. Sie beten ihren zweifelhaften Gott mit Superlativen auf allen möglichen Internetplattformen an, pilgern zu ihren Apple-Store-Gotteshäusern und jegliche Kritik an seiner Person, seinem Handeln, der fragwürdigen Firmenpolitik seines Unternehmens wird als Blasphemie gewertet. Und während hier Herr Jobs, den wohl die wenigsten der vermeintlich Trauernden persönlich kannten, in die Annalen der Technikgeschichte geweihräuchert wird, werden beim Apple-Zulieferer Foxconn weiter Menschen geschunden. Profitmaximierung, ihr wißt schon. Ein unvernebelter Blick auf die Firma Apple und deren Geschäftsgebahren scheint den Fanboys schon lange abhanden gekommen zu sein. Wie wohltuend zu lesen, daß es da noch angenehme Ausnahmen gibt, die als Apple-User kritischer an die Sache herangehen.
Ein wenig nutzloses(?) Wissen: Übrigens war sich die katholische Kirche nicht zu fein, die Lateranverträge, welche dem Vatikan die politische und territoriale Souveränität zusprechen, im Jahre 1929 mit Benito Mussolini als Vertreter Italiens zu unterzeichnen. Wenn es um den eigenen Vorteil geht, macht man eben auch mal Geschäfte mit Faschisten.
Und während man uns immer wieder versucht einzutrichtern, daß der Moslem und seine angeblichen Haßprediger die große Gefahr für unsere Demokratie seien, werden sich heute führende Politiker eben dieser Demokratie vor dem Herrscher des vatikanischen Feudalstaates, welcher permanent gegen Homosexuelle hetzt, Kondome im Zeitalter von HIV ablehnt, Frauen ihre Rechte abspricht und eifrig den Mißbrauch von Kindern vertuscht hat, aber für sich einen Unfehlbarkeitsanspruch erhebt, in den Staub werfen und durchs Gesicht lecken. Und weil das noch nicht reicht, räumt man ihm auch noch ein Podium im Bundestag ein. Als Rechtfertigung nimmt man den Umweg über seine Rolle als Oberhaupt eines Zwergenstaates. Der unsympathische Reaktionär aus Oberbayern ist aber in erster Linie Religionsoberhaupt und hat vor einem Parlament, in einer säkularen Staatsform nichts zu suchen. Und zum Glück gibt es noch Bundestagsmitglieder, die dieser Veranstaltung bewußt fernbleiben werden. Der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz ist einer von ihnen und begründet ausführlich sein Fernbleiben.
Und während man uns immer wieder versucht einzutrichtern, daß der Moslem und seine angeblichen Haßprediger die große Gefahr für unsere Demokratie seien, werden sich heute führende Politiker eben dieser Demokratie vor dem Herrscher des vatikanischen Feudalstaates, welcher permanent gegen Homosexuelle hetzt, Kondome im Zeitalter von HIV ablehnt, Frauen ihre Rechte abspricht und eifrig den Mißbrauch von Kindern vertuscht hat, aber für sich einen Unfehlbarkeitsanspruch erhebt, in den Staub werfen und durchs Gesicht lecken. Und weil das noch nicht reicht, räumt man ihm auch noch ein Podium im Bundestag ein. Als Rechtfertigung nimmt man den Umweg über seine Rolle als Oberhaupt eines Zwergenstaates. Der unsympathische Reaktionär aus Oberbayern ist aber in erster Linie Religionsoberhaupt und hat vor einem Parlament, in einer säkularen Staatsform nichts zu suchen. Und zum Glück gibt es noch Bundestagsmitglieder, die dieser Veranstaltung bewußt fernbleiben werden. Der SPD-Abgeordnete Rolf Schwanitz ist einer von ihnen und begründet ausführlich sein Fernbleiben.


